Monat: Juli 2015

Osteopathie – was ist das eigentlich?

Der Begriff Osteopathie leitet sich von dem griechischen ‚osteo‘ = der Knochen ab, es kann aber auch ‚Ursache‘ bedeuten. ‚Pathie‘ bedeutet ‚das Leiden‘. Ein zugegebenermassen etwas sperriger Begriff. Dr. Still meinte damit aber wohl die Suche nach der Ursache des Leidens.

Die Osteopathie teilt sich heute in drei Systeme: Parietal, Viszeral und Cranio-Sacral.

Der parietale Teil der Osteopathie beschäftigt sich mit den Knochen, den Muskeln  und Gelenken, also mit dem Bewegungsapparat des Menschen.

Der viszeral Teil beschäftigt sich mit den inneren Organen. Beispielsweise können Fixationen des umhüllenden Bindegewebes von Organen diese in ihrer Beweglichkeit behindern.

Die Cranio-Sacral-Therapie legt ihren Schwerpunkt auf das System von Schädel (Cranium), Kreuzbein (Sacrum) und dem rhythmischen Fluss des Liquors (Gehirnwasser). Ein ausgeglichener Rhythmus is für die Gesundheit von essentieller Bedeutung.

Alle drei ‚Teildisziplinen‘ fliessen bei der Behandlung immer harmonisch ineinander, so dass eine individuell auf den Patienten abgestimmte und ganzheitliche Therapie zur Anwendung kommt.

 

„Wer heute keine Zeit für seine Gesundheit hat, wird später viel Zeit für seine Krankheiten brauchen.“

Sebastian Kneipp

Grüne Smoothies – der perfekte Start in den Tag!

Zum Start in ein wunderbares Wochenende gibt es heute (wie eigentlich jeden Tag) einen grünen Smoothie.

 

Zum Start in ein wunderbares Wochenende gibt es heute (wie eigentlich jeden Tag) einen grünen Smoothie. Was ich hineingebe? Alles, was die Gemüse- und Obstvorräte hergeben und über der Erde wächst. Eine Ausnahme bilden Möhren, die packe ich trotzdem hinein. Ansonsten sollte der „grüne“ Anteil 2/3 betragen, Obst je nach Geschmack. Hier ist auf den Zuckeranteil zu achten, damit der Smoothie keine „Kalorienbombe“ wird. Auch Diabetiker müssen hier etwas aufpassen, damit der Insulinhaushalt nicht ausser Kontrolle gerät.

Für den grünen Blattanteil eignen sich am besten frischer Spinat, Sauerampfer, Endivien, Grünkohl usw. und je nach Geschmack Ruccola. Ich verwende auch sehr gerne Kräuter wie z.B. glatte Petersilie und Dill.

Hier verwende ich:

Mineralwasser

Eiswürfel

Ingwer

Möhre

Apfel

Birne

Spinat

Sauerampfer

Johannisbeeren, Blaubeeren, Himbeeren, Erdbeeren usw. (gerne auch TK aber ungesüsst)

Weintrauben

Aprikosen

Kiwi

Saft einer Zitrone

1 EL Chiasamen Gel

1 EL Leinöl

1 TL Agavendicksaft

1 TL Zimt

Da es wichtig ist, dass die grünen Blattstrukturen aufgespalten werden und das Ganze ein samtweicher Smoothie wird, ist ein Hochleistungsmixer erforderlich. Nach einer Minute ist die Köstlichkeit fertig und sollte sofort genossen werden, da sonst Vitamine verloren gehen können.

Ich verwende einen Vitamix Profistandmixer, die zwar ein wenig teurer in der Anschaffung ist, aber meiner Meinung nach jeden Cent wert ist.

Viel Spaß beim Ausprobieren! Ein wunderbares Wochenende wünsche ich!

Pssst…. die Fans der Vitamix sollten am 26.08. einmal bei QVC vorbeischauen: www.qvc.de

„Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche, nicht durch die Apotheke.“
Sebastian Kneipp

 

 

Fotos: Tom Dreibrodt, www.tom-dreibrodt.de

Der Begründer der Osteopathie – Dr. Andrew Taylor Still – 1828 – 1917

„Gesundheit zu finden ist Aufgabe des Arztes. Krankheit kann jeder finden.“ Dieses Zitat des Begründers der Osteopathie, Dr. Andrew Taylor Still, kann man auf fast jeder homepage eines Osteopathen finden. Aber wer war dieser Dr. Still eigentlich?

Dr. Still wurde 1828 als drittes von neun Kindern eines methodistischen Arztes und Priesters in Virginia/USA geboren.

Im ersten Seminar der IFPO Institut für praktische Osteopathie in Bochum berichtete unser Dozent, dass Dr. Still bereits im Kindesalter eine erste osteopathische „Technik“ für seine Kopfschmerzen entwickelte: er befestigte eine Schlinge an einen Baum, legte seinen Kopf hinein und… schlief ein. Wahrscheinlich erfuhr er durch die Entspannung der Nackenmuskulatur am Hinterkopf Linderung und erwachte ohne Kopfschmerzen.

Durch viele Schicksalsschläge, Dr. Still verlor 3 seiner Kinder sowie zwei Ehefrauen ohne dass er Ihnen helfen konnte, verlor er sein Vertrauen in die Schulmedizin. Er begann seine anatomischen Kenntnisse zu perfektionieren und untersuchte empirisch sämtliche damals gängigen medizinische Verfahren und Behandlungsansätze. Dr. Still wird als schwieriger Pragmatiker beschrieben, der an allen Fragen des Lebens interessiert und ständig auf der Suche nach einem neuen Verständnis von Gesundheit und Krankheit war. Beeinflusst von vielen medizinischen und naturwissenschaftlichen Strömungen entwickelte er um 1874 die osteopathische Medizin. Dr. Still wollte keine Symptombehandlung, sondern die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren und somit eine wirkliche Heilung des Menschen erreichen. Dazu benutzte er manuelle Therapietechniken, mit denen er an der Struktur (dem Körper) arbeitete und dadurch eine Verbesserung der Körperfunktion erreichte.

Diese Arbeit ist bis heute Teil der 4 zentralen Behandlungsprinzipien der Osteopathie, über die ich im weiteren noch berichten werde.

„Nicht den Kranken zu heilen ist die Pflicht des Maschinisten, sondern einen Teil des ganzen Systems so anzupassen, dass die Lebensflüsse fließen und die ausgetrockneten Felder bewässern können.“ – Kernzitat Dr. Andrew Taylor Still

Die gesamte Lebensgeschichte dieses interessanten Mannes sowie weitere Informationen über die weltweite Verbreitung der Osteopathie finden Sie u.a. hier:

http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/andrew-taylor-still-der-begruender-der-osteopathie.php

Warum schreibst du eigentlich keinen Blog?

An der Idee, einen kleinen Praxisblog ins Leben zu rufen, „doktere“ ich schon seit längerem herum. Aber worüber schreiben? Eine zündende Idee hatte ich nicht, denn alles war mir einfiel, gab es schon in zahlloser Ausfertigung auf diversen blogs im Internet.

Aber wie heisst es doch in Anlehnung an Johann Wolfgang von Goethes Gedicht „Erinnerungen?“  „Dabei liegt das Gute doch so nah…“.

BalanceEin Gespräch mit einem Patienten gab den entscheidenen Anstoss: er berichtete mir, dass er sich einige allgemeine Vorträge zum Thema Wirbelsäule angehört hatte und ihm daraufhin klar wurde, dass er z.B. gar nicht gewusst hatte, wie viele Wirbel ein Mensch eigentlich hat.

Das brachte mich auf die einfache Idee: warum nicht das Naheliegende wählen und darüber berichten, was mir wirklich am Herzen liegt? Gesundheit, Naturheilkunde und  Osteopathie….

Ich habe nämlich festgestellt, dass es viele interessierte Menschen gibt, die mit dem zugegebenermassen etwas sperrigen Wort „Osteopathie“ im Grunde nicht viel anfangen können. Das möchte ich gerne ändern!

Daher werden Sie in diesem blog zukünftig in loser Folge spannende Einblicke in die faszinierende Welt der Osteopathie erhalten. Angefangen über Informationen über den Begründer der Osteopathie und der Frage „Osteopathie – was ist das eigentlich?“ und was sind überhaupt diese „4 Prinzipien der Osteopathie?“ bis hin zu der Frage „Warum habe ich eigentlich nur Schmerzen beim Sitzen oder nur beim Laufen?“ Und was hat möglicherweise die Leber mit meinen Schulterschmerzen zu tun?

Ein weiteres tolles Thema ist „gesunde Ernährung“ – in Zeiten von „superfoods“, vegetarisch/veganer Trends und „detox-hype“ wahnsinnig spannend. Ich habe viele Patient/innen, die großes Interesse an leckeren Rezepten, Gewichtsreduktion, Bewegung usw. haben. Sicherlich muss jeder hierzu seine eigene Philosophie finden, aber Anregungen kann man immer brauchen, nicht wahr?

Diese und viele weitere faszinierende Informationen finden Sie demnächst hier! Ich freue mich auf Sie!