Kennen Sie das? Es knirscht, es knackt und es fühlt sich blockiert an, vor allem im Bereich der Halswirbelsäule. Vielleicht klappt auch der Schulterblick beim Überholen mit dem Auto nicht mehr so richtig. Aber woran liegt das eigentlich?

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Wenn das „Haltekostüm“ in der Halswirbelsäule die Stabilität nicht mehr gewährleisten kann, wird es problematisch. Denn der menschliche Körper verfügt zum einen über eine Bewegungsmuskulatur, zum anderen aber auch über eine Haltemuskulatur. Die Bewegungsmuskulatur liegt weiter aussen im Körper, die Haltemuskulatur sehr weit innen im Körper. Wenn nun also die tiefe Haltemuskulatur z.B. in der Halswirbelsäule die „Haltearbeit“ nicht mehr leisten kann, müssen die weiter aussen liegenden Bewegungsmuskeln Haltearbeit leisten. Das mögen diese aber gar nicht! Es kommt zu Verspannungen und Schmerzen z.B. im Bereich des M. trapezius, der trapzeförmige Muskel zwischen Schulter und Wirbelsäule. Er sorgt u.a. dafür, dass wir die Arme über den Kopf heben können.

Dieser Muskel gilt aber auch als unser Stressmuskel Nr. 1, der bei Belastungen jeglicher Art sehr schnell mit Muskelverspannungen reagiert. Und hier schließt sich der Circulus virtuoses. Je weniger die Muskeln in der Halswirbelsäule (HWS) halten können, je instabiler wird die HWS. Dies führt dazu, dass die Bewegungsmuskulatur noch mehr halten muss, was wiederum zu mehr Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen kann.

Dank meiner lieben Physiotherapie-Kollegin, die mich in die Geheimnisse der Bewegungstherapie für diesen Bereich eingeweiht hat, kann ich Ihnen nunmehr noch gezielter Übungen für die Stabilisierung dieses Bereiches an die Hand geben.

Und was hat dies nun alles mit einem laserpointer, einem Haarreif, einem Igelkissen und einem balance board zu tun? Lassen Sie sich überraschen!

Ich freue mich auf Sie!