Kategorie: Osteopathie

Kurzurlaub in Dresden

Nach einem wundervollen Kurzurlaub in Dresden mit Besuch der unglaublich schönen Aufführung von ‚Tosca‘ in der Semperoper ging es heute wieder mit frischen Kräften in die Praxis und an den Osteoblog. 
Welche Themen liegen Ihnen diese Woche am Herzen? Wie gehen Sie mit der aktuellen Situation zum Thema Corona um? Welche Themen würden Sie gerne im blog finden?


Ich freue mich auf Ihre Antworten und Anregungen. 

Bis dahin wünsche ich Ihnen eine gute Woche – seien Sie in vernünftigen Masse vorsichtig und passen gut auf sich auf. Dabei denke ich vor allem an die jüngeren Menschen unter uns, sie tragen eine große Verantwortung für unsere älteren und chronisch kranken Mitmenschen.


Bleiben Sie gesund!

Erste bestätigte Coronavirus- Fälle in NRW

Wie die Rheinische Post in ihrem Newsblog vom 26.2. meldet, gibt es die ersten 3 bestätigten Coronavirus-Fälle in NRW.

https://rp-online.de/nrw/panorama/coronavirus-bundeswehr-soldat-aus-koeln-an-coronavirus-erkrankt_aid-49194351

Ich habe nachstehend für Sie einige wichtige Informationen zusammengetragen.

Was sind Coronaviren?

Das Robert Koch Institut antwortet darauf: Coronaviren wurden erstmals Mitte der 60er Jahre identifiziert. Sie können sowohl Menschen als auch verschiedene Tiere infizieren, darunter Vögel und Säugetiere. Coronaviren verursachen in Menschen verschiedene Krankheiten, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu gefährlichen oder sogar potenziell tödlich verlaufenden Krankheiten wie dem Middle East Respiratory Syndrome (MERS) oder dem Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS).

In der Vergangenheit waren schwere, durch Coronaviren verursachte Krankheiten wie SARS oder MERS zwar weniger leicht übertragbar als Influenza, aber sie haben dennoch zu großen Ausbrüchen geführt, zum Teil in Krankenhäusern.

Stand: 24.01.2020 https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen Ansteckung und dem Auftreten erster Symptome beträgt beim Coronavirus zwischen 2 und 14 Tagen.

Wie kann ich mich schützen?

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen: Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Stand: 24.02.2020 https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

Husten- und Nies-Etiquette – Infektionsschutz

Um keine Krankheitserreger weiterzuverbreiten und andere vor Ansteckung zu schützen, sollten Erkrankte die Regeln der sogenannten Husten-Etiquette beachten, die auch beim Niesen gilt:

  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg.
  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen Sie es anschließend in einem Mülleiner mit Deckel. Wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dies anschließend bei mind. 60 Grad C gewaschen werden.
  • Immer gilt: nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen!
  • Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten oder Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und sich ebenfalls von anderen Personen wegdrehen.

Quelle: https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/hygiene-beim-husten-und-niesen/

Die Symptome sind nicht eindeutig, viele Krankheitsverläufe sind leicht oder auch völlig ohne Symptome. Es gibt aber Hinweise, die beachtet werden sollten. 

  • Haben Sie Fieber oder Anzeichen einer Atemwegserkrankung/Lungenentzündung?
  • Waren Sie in der letzten Zeit in einem Risikogebiet in China oder Italien? Waren Sie in der letzten Zeit im Ausland?
  • Hatten Sie möglicherweise Kontakt mit möglicherweise infizierten oder erkrankten Menschen?

In diesem Fall gehen Sie bitte direkt zum Arzt und informieren das Praxisteam bereits telefonisch vorab Ihren Verdacht.

Abschließend eine Bitte in eigener Sache: bitte informieren Sie mich zum Schutz aller Patienten vorab, sollten Sie den Verdacht einer Erkrankung haben. Weitere Informationen finden Sie in der aktualisierten Information des Bundesgesundheitsministerium, den entsprechenden link finden Sie weiter unten im Text.

Bitte seien Sie in verkündigtem Masse vorsichtig und bleiben Sie gesund!

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Harnwegsinfektionen

Haben Sie schon mal mit einer Harnwegsinfektion zu kämpfen gehabt? 

Wenn, ja dann kennen Sie sicherlich die typischen Symptome: Brennen beim Wasserlassen, Blut im Urin oder im schlimmsten Fall Fieber und Schüttelfrost. In diesem Artikel möchte ich einige Informationen zum Thema Harnwegsinfektion mit Ihnen teilen und Ihnen eine neue Studie vorstellen, wie Sie einem Harnwegsinfekt vorbeugen können. 

Was ist eine Harnwegsinfektion? 

Bei einem Harnwegsinfekt handelt es sich meistens um eine bakterielle Entzündung. Bakterien, die in den Harntrakt gelangen, lösen dort eine schmerzhafte Infektion aus. Frauen sind weit öfter betroffen als Männer. Grund hierfür ist, dass die weibliche Harnröhre kürzer ist und sich ihre Öffnung näher am Anus befindet. 

Eine weitere Ursache dass Frauen häufiger betroffen sind als Männer, ist der mit zunehmenden Alter sinkende Östrogenspiegel. Die Wände des Harntrakts werden dünner und trockener und die schützende Schleimhaut reicht nicht mehr aus, um eine Infektion abzuwehren. So entstehen ideale Bedingung für Bakterien. 

Behandlung einer Harnwegsinfektion 

In den meisten Fällen wird eine Harnwegsinfektion mit einem Antibiotikum behandelt. Ist der Infekt nicht sehr stark ausgeprägt, können Sie bei einem schwächeren Verlauf auch auf eine ausschließlich auf Hausmittel basierenden Behandlung zurückgreifen. 

Viel trinken ist bei einem Infekt besonders wichtig. Hierbei können Sie Wasser um Apfelessig und Cranberry Saft ergänzen. Spezielle Kräutertees wie zum Beispiel Birkenblättertee können auch unterstützend wirken. Wärme in Form einer Wärmflaschen oder eines Heizkissens, dass auf den Unterbauch gelegt wird, können genauso gut helfen wie ein warmes Bad. 

Vegetarische Kost soll Harnwegsinfektionen vorbeugen 

Mediziner in Taiwan haben einer Studie zufolge herausgefunden, dass Vegetarier ein geringeres Risiko für einen Harnwegsinfekt haben als Menschen die Fleisch essen. Dies gelte besonders für Frauen, berichten die taiwanesischen Mediziner im Fachblatt Scientific Reports. In ihrer Begründung weisen sie darauf hin, dass die Haupterreger der Harnwegsinfektion durch den Verzehr von verunreinigtem Geflügel- oder Schweinefleisch in den Darm gelangen. Dadurch können diese Bakterien nach dem Stuhlgang über Harnröhre in die Blase gelangen. 

Die Studie, an der sich 9724 buddhistische Männer und Frauen aus Taiwan beteiligt haben, wovon sich 3040 vegetarisch ernährten, zeigte, dass im Verlauf von zehn Jahren, nur 661 Fälle von Harnwegsinfektionen auftraten. 

Die Mediziner machen hierfür den hohen Gehalt an Ballaststoffen in einer pflanzlichen Kost verantwortlich, die dem Erreger das Überleben im Darm erschweren. In zusätzlichen Studien muss nun geprüft werden, ob vegetarische Ernährung tatsächlich dem Schutz und der Vorbeugung, von Harnwegsinfektionen dient. 

Wenn Sie mehr über die Studie erfahren möchten, verlinke ich Ihnen hier den kompletten Artikel. 

Artikel der ‚Wissenschaft aktuell‘

Haben Sie Erfahrung zum Thema pflanzliche Kost und Harnwegsinfektion? Über Ihre Rückmeldung in den Kommentaren würde ich mich sehr freuen. 

Bleiben Sie gesund. 

Ihre Andrea Speier 

Ein frohes neues Jahr

Wie schnell doch die Zeit vergeht. Auch wenn das neue Jahr schon fast zwei Monate alt ist, möchte ich es nicht versäumen, Ihnen und Ihren Familien auf diesem Weg ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr zu wünschen.  

Was haben Sie sich für dieses Jahr vorgenommen? Konnten Sie bereits einige Ihre Vorsätze und Ziele in die Tat umsetzen? 

Neues etablieren, Bewährtem frischen Wind einhauchen. 

Mein Jahr steht ganz unter dem Motto: Neues etablieren, bewährtem frischen Wind einhauchen.  

So möchte ich meinem (leider) viel zu lange vernachlässigtem Blog wieder mehr Aufmerksamkeit widmen, meinen Fokus auf spannende und hilfreich Artikel legen und ihnen komplexe Zusammenhänge leicht und verständlich erklären. 

Ganz im Zeichen der Neuerung werde ich dieses Jahr in meiner Praxis ein neues Konzept etablieren.  

Zusätzlich zur Osteopathie soll auch wieder die Naturheilkunde mehr in den Focus rücken. Hier interessiert mich besonders die Spagyrik und die Phytotherapie. Sie fragen sich jetzt, „was ist denn das ?“Sie werden in der nächsten Zeit immer wieder Artikel in der Reihe „was ist eigentlich“ geben. Schauen Sie also immer mal wieder in meinen Blog oder folgen mir auf Facebook.

Ein weiteres Thema das mir besonders am Herzen liegt sind Menschen, deren Symptomatiken nicht nur rein körperlich sind. Ein äußerst spannendes Gebiet, auf das ich dieses Jahr neben meiner Osteopathie verstärkt das Augenmerk legen werde.  

Was sind Ihre Themen dieses Jahr? Stehen Veränderungen an, bei denen ich Sie unterstützen kann?

Gibt es Dinge, die Sie besonders interessieren und über die Sie in meinem Blog lesen möchten?

Lassen Sie mich Ihre Wünsche wissen, damit ich Ihre Themen in meinem Blog behandeln kann.

Ich freue mich auf eine Rückmeldung von Ihnen.  

Bleiben Sie gesund!

Ihre

Andrea Speier