Haben Sie schon mal mit einer Harnwegsinfektion zu kämpfen gehabt?

Wenn, ja dann kennen Sie sicherlich die typischen Symptome: Brennen beim Wasserlassen, Blut im Urin oder im schlimmsten Fall Fieber und Schüttelfrost. In diesem Artikel möchte ich einige Informationen zum Thema Harnwegsinfektion mit Ihnen teilen und Ihnen eine neue Studie vorstellen, wie Sie einem Harnwegsinfekt vorbeugen können. 

Was ist eine Harnwegsinfektion? 

Bei einem Harnwegsinfekt handelt es sich meistens um eine bakterielle Entzündung. Bakterien, die in den Harntrakt gelangen, lösen dort eine schmerzhafte Infektion aus. Frauen sind weit öfter betroffen als Männer. Grund hierfür ist, dass die weibliche Harnröhre kürzer ist und sich ihre Öffnung näher am Anus befindet. 

Eine weitere Ursache dass Frauen häufiger betroffen sind als Männer, ist der mit zunehmenden Alter sinkende Östrogenspiegel. Die Wände des Harntrakts werden dünner und trockener und die schützende Schleimhaut reicht nicht mehr aus, um eine Infektion abzuwehren. So entstehen ideale Bedingung für Bakterien. 

Behandlung einer Harnwegsinfektion 

In den meisten Fällen wird eine Harnwegsinfektion mit einem Antibiotikum behandelt. Ist der Infekt nicht sehr stark ausgeprägt, können Sie bei einem schwächeren Verlauf auch auf eine ausschließlich auf Hausmittel basierenden Behandlung zurückgreifen. 

Viel trinken ist bei einem Infekt besonders wichtig. Hierbei können Sie Wasser um Apfelessig und Cranberry Saft ergänzen. Spezielle Kräutertees wie zum Beispiel Birkenblättertee können auch unterstützend wirken. Wärme in Form einer Wärmflaschen oder eines Heizkissens, dass auf den Unterbauch gelegt wird, können genauso gut helfen wie ein warmes Bad. 

Vegetarische Kost soll Harnwegsinfektionen vorbeugen 

Mediziner in Taiwan haben einer Studie zufolge herausgefunden, dass Vegetarier ein geringeres Risiko für einen Harnwegsinfekt haben als Menschen die Fleisch essen. Dies gelte besonders für Frauen, berichten die taiwanesischen Mediziner im Fachblatt Scientific Reports. In ihrer Begründung weisen sie darauf hin, dass die Haupterreger der Harnwegsinfektion durch den Verzehr von verunreinigtem Geflügel- oder Schweinefleisch in den Darm gelangen. Dadurch können diese Bakterien nach dem Stuhlgang über Harnröhre in die Blase gelangen. 

Die Studie, an der sich 9724 buddhistische Männer und Frauen aus Taiwan beteiligt haben, wovon sich 3040 vegetarisch ernährten, zeigte, dass im Verlauf von zehn Jahren, nur 661 Fälle von Harnwegsinfektionen auftraten. 

Die Mediziner machen hierfür den hohen Gehalt an Ballaststoffen in einer pflanzlichen Kost verantwortlich, die dem Erreger das Überleben im Darm erschweren. In zusätzlichen Studien muss nun geprüft werden, ob vegetarische Ernährung tatsächlich dem Schutz und der Vorbeugung, von Harnwegsinfektionen dient. 

Wenn Sie mehr über die Studie erfahren möchten, verlinke ich Ihnen hier den kompletten Artikel. 

Artikel der ‚Wissenschaft aktuell‘

Haben Sie Erfahrung zum Thema pflanzliche Kost und Harnwegsinfektion? Über Ihre Rückmeldung in den Kommentaren würde ich mich sehr freuen. 

Bleiben Sie gesund. 

Ihre Andrea Speier 

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